Living Grätzel

Das 'Social Pop-Up' im öffentlichen Raum:

Stadt muss lebendig, erlebbar und verbindend sein. Das Social Pop Up macht bisher weniger charmante Orte im Handumdrehen neu erlebbar. Der Öffentliche Raum wird temporär zum living grätzel umgestaltet. Ein robustes Set an Pop Up Möbeln wie eine Kreidetafel, Sitzgruppe, Fotoplatz, Kinderparcour u.a. schaffen einen Ort für aktiv gelebte Nachbarschaft. Das living grätzel ermöglicht Verweilen, Gespräche, Tausch, Gestalten, Spiel oder digitales Vernetzen. Es entsteht ein Ort für lokale Partizipation, kreative Zusammenarbeit und Freude an der Stadt, an dem nachhaltige Veränderungen angeregt werden.

Die Stadt neu erleben!

Die Stadt aus einer neuen Perspektive erleben zu können – besonders an Orten, die heute weder ein Zentrum noch einen verkehrsberuhigten Bereich haben – ist schwierig.

Mit dem „Social Pop Up“ wird der öffentliche Raum im Handumdrehen zu einem Platz für gemeinsame Gespräche, Kreativität, Spielen, Tauschen, Essen, Gestalten, Garteln und andere Aktvitäten. Ob in einer Gasse, Straße, Parklücke oder als Zwischennutzung eines unbebauten Grundstücks – BewohnerInnen können sich die fertigen Elemente des living grätzel ausborgen und einen Platz zu neuem Leben erwecken, Nachbarschaft aktiv leben und diesen Ort aus einer neuen Perspektive erleben. Die temporäre Umgestaltung fördert den Diskurs über die demokratische Verteilung von urbanem Raum und kann nachhaltige Veränderungen anstoßen.

Nachhaltigkeit und Flexibilität

Die Möblierung des „Social Pop Up“ passt sich durch die Auswahl der unterschiedlichen Elemente an die örtlichen Gegebenheiten an. Baumstamm-Hocker, Palettenmöbel, Hängematten, Fahrradständer, Kreidetafel, Podest, Wasserelemente, Tauschregale, Urban Gardening Pflanzen, Rasenfläche, Spielparkour oder ein Fotoplatz – für Bilder aus dem living grätzel in die Welt – können vergleichbar mit einem Aufklappbuch in wenigen Minuten zum „Social Pop Up“ aufgebaut werden.

Die Elemente sind überwiegend aus nachhaltigen, lokalen und teilweise Recyclingmaterialien wie Holz, Jutesäcken oder gebrauchten Fahrrädern gefertigt. Bei der Umsetzung wird auf robuste und einfache Werkstoffe viel Wert gelegt, um bei Abnützung oder Beschädigung einfach und ohne hohen Kostenaufwand diese erneuern zu können.

Vielfalt an Nutzern und Möglichkeiten

Das living grätzel hat kein Unterhaltungsprogramm, sondern überlässt es seinen NutzerInnen wie es genutzt wird. Ob Verweilen, Gespräche, Tausch, Gestalten, Kunst, Musik, Spiel oder digitales Vernetzen, das „Social Pop Up“ bietet einen Ort für lokale Partizipation, kreative Zusammenarbeit, gelebte Nachbarschaft und Freude an der Stadt.

Um genügend Menschen anzuziehen, ist die Gestaltung des living grätzel nicht nur auffällig sondern bietet auch eine Aufenthaltsqualität und unterstützt bei der Vorstellung der zukünftigen Nutzung. Es ist ein Ort der Gespräche und gegenseitigen Unterstützung, der spontanen Begegnungen und Beobachtungen sowie der kollektiven Vorstellungskraft und sozialen Innovation.

 

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